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Die Asche meiner Mutter

Wenn meine Mutter mir von ihrer Jugend oder Kindheit erzählte, wirkte vieles für mich völlig surreal und schwer vorstellbar. Meine Mutter, die zwar gut in der Schule war, aber gar nicht gefragt wurde, was Sie beruflich irgendwann mal machen möchte. Ganz im Gegenteil, Sie wollte unbedingt studieren, doch anstatt die Schule weiterbesuchen zu können, wurde Sie irgendwann hübsch zu Recht gemacht und beim nächsten Friseurladen als Lehrling vorgestellt. Punkt.

Es war egal, ob Sie das wollte oder nicht. Es war genauso egal, dass der 15 Jahre ältere Chef in Wahrheit ein anderes Interesse an ihr hegte, ist er doch wirtschaftlich abgesichert und somit eine gute Partie. Für die Kinder der Nachkriegszeit dürfte das wohl das einzige Interesse der Eltern gewesen sein, eine gute Partie. Sicherheit war verständlicherweise für die Mütter der Kriegsjahre ein hohes Gut, wussten doch diese Generation von Frauen am Besten, was es hieß, diese in keinster Weise zu besitzen. Ich bin mir sicher, meine Großmutter wollte auch nur das Beste für ihre Töchter, aber wie soviele andere ihrer Generation, hat Sie ihr eigenes Trauma nie aufgearbeitet und damit einfach an die nächste Generation weitergegeben. Was bedeute das für meine Mutter?

Ihre Grenzen oder Bedürfnisse wurden weder wirklich wahrgenommen noch darauf Rücksicht genommen, ausser wenn es um ihre sexuelle Unberührtheit ging. Ein Mädchen was mehr als Händchen hielt mit einem Jungen, mit dem Sie nicht verheiratet war, ist ein Flittchen. Ein Glaubenssatz der meine Mutter, wenn auch in etwas gelockerter Version, aber bis zu Ihrem Tode begleiten sollte. Selbst wenn das Mädchen vergewaltigt wurde, ist es ihr Versagen, denn ein anständiges Mädchen kommt bekanntlich gar nicht in so eine Situation. Meine Mutter erzählte mir mal von der Situation, als sie unabsichtlich den Raum betrat, als ihr Großvater sich gerade ankleidetet und Sie im gleichen Moment eine Ohrfeige von der Großmutter bekam. Unnötig zu erwähnen, dass meine Mutter den ersten nackten Mann vermutlich in ihrer Hochzeitsnacht sah. Das meine Großmutter mit Eintritt der Menopause meinem Großvater eröffnete, dass sich das nun mit dem Sex endgültig besprochen hat, weil man jetzt keine Kinder mehr zeugen könnte, wundert dann auch nicht mehr wirklich. Das Einzige was daran wirklich wundern könnte, ist das es mein Opa einfach akzeptiert hat, weil er meiner Oma wirklich abgöttisch liebte. Es gibt unzählige Geschichten aus der Zeit, wo das nicht einfach akzeptiert wurde, gehörte es doch sogar zu einklagbaren Pflichten der Ehe und Vergwaltigung in der Ehe war noch lang kein Strafbestand.

Der Krieg war vorbei, die Männer wieder in der Heimat und die Frau wieder am Herd, war das Bild der Jugend meiner Mutter. Der Heimatfilm boomte und überall das gleiche Bild, die sittsame Schönheit zurechtgemacht wie ein Geschenk mit Schleifen da und dort, deren einzige Sehnsucht darin bestand den „coolen“ Haudegen von der letzten Tanzparty für sich zu gewinnen, auch auf Kosten anderer Frauen. Die perfekte Welt geschaffen von traumatisierten Männern, die eigentlich nur nach Hause zu ihrer Mami wollen.  Die meisten Publikationen über die „perfekte Hausfrau“ finden sich in der Zeit. Die einzig erstrebenswerte Position der Frau, Hausfrau und Mutter. Das Frauen in Filmen dieser Zeit nicht nur von Ihren Kindern sondern auch den Ehepartner und somit auch sexuellen Partner immer als Mutti oder Mama angesprochen werden, ist dabei nur eines der vielen Zeichen für oben genannte These.  Mama, die bedingungslose Bedürfniserfüllerin, scheinbar ohne eigene Bedürfnisse, aber Ehre. Was mit den Nazis und dem Mutterkreuz begann geht hier nicht nur eins zu eins weiter, sondern trägt dieselbe Verachtung für alle Frauen in sich, die diesem Bild nicht entsprachen.

Für meine Mutter war dies aber auch deswegen schon keine Option, da man Ihr schon in jungen Jahren sagte, sie könne ohne Operation gar keine Kinder bekommen. Sie fügte sich trotzdem den vielen ungeschriebenen Gesetzen ihrer Zeit, denn es gab einfach auch gar keine anderen Vorbilder. Sie besuchte die Tanzschule, ging zum Zelten und lernte auf diese Art und Weise auch ihren ersten Mann kennen. Der allgemein verbreitete Glaube, dass man sich in den Typus Mann verliebt, der seinem eigenem Vater entspricht, können sicher viele von uns, wenn auch schmerzhaft bestätigen. Wie verhält sich das aber wenn man den eigenen Vater nie kennengelernt hat und vom Stiefvater nicht wahrgenommen wird?

Man idealisiert und nimmt das Bild von Männlichkeit, welches dem Zeitgeist entspricht. Das meine Mutter eine ausgesprochene Schönheit war, machte es für Sie auch nicht besser, den Sie konnte „frei“ wählen. Wenn wählt jemand also der Alle haben kann, gefüttert und sozialisiert mit dem Idealbild der Heimatfilme? Genau, den coolen Haudegen und nicht den Lieben, aber vielleicht Unscheinbaren. Ich kenne nur Fotos von Ihrem ersten Mann und mein erster und einziger Ausdruck dazu war, den hätte ich nie geheiratet, das sieht man sogar auf den Fotos, was das für einer ist. Mein 14 Jähriges-Ich konnte es damals überhaupt nicht nachvollziehen, wie eine so feinfühlige und schlaue Frau, wie meine Mutter, das nicht bemerken konnte. Slapstick an der Situation, Jahre später meinte Sie, auch an den Augen eines meiner Partner zu sehen, dass der nicht ganz frank ist, sie hatte auch Recht. Es kam wie es kommen musste, in einer Zeit in der Sex im Dunkeln und angezogen passierte und es sich für Frauen nicht ziemte daran Spaß zu haben – Es kam zu Problemen, aber über die wurde nicht gesprochen, sondern sich damit arrangiert. Dieses Arrangement wurde aber ebenfalls meist nicht offen kommuniziert, weshalb meine Mutter sicher aus allen Wolken fiel, als Sie wenige Monate nach der Hochzeit ihren Angetrauten mit der Frau seines Bruders im Bett erwischte.  Auf das WARUM, war die einzige Antwort, die meine Mutter diesbezüglich bekam, dass er nicht kann, wenn Sie feucht wird. Die Armseligkeit dieser Aussage muss glaub ich nicht weiter kommentiert werden, ausser das es natürlich Ihr Versagen war. Scheidung eins und jetzt?  Hat man es als unverheiratete Frau schon nicht leicht, haftet einer geschiedenen Frau dann auch noch etwas leicht Verruchtes bzw. Verfluchtes an.

Ich will mir die Blicke und Bemerkungen auch innerfamiliär, denen Sie damals ausgesetzt war, gar nicht vorstellen. So wundert es vermutlich auch nicht, dass die zweite Ehe nicht lange auf sich warten ließ. Was soll ich über den zweiten Mann meiner Mutter viel sagen, außer dass er der Vater meiner Brüder wurde und vielleicht das zuerwartende Ende schon an den Hochzeitfotos sichtbar war.

Sehr zur Überraschung meiner Mutter wurde Sie zu Beginn der Ehe gleich mit Zwillingen schwanger und als ob dass für eine eigentlich unfruchtbare Frau nicht schon Überraschung genug wäre, kam dann gleich danach noch ein drittes Kind schon mit der Pille in der Hand zur Welt – meine großen Brüder.  Von ich werde nie Mutter zu – Ich bin die Mutter von „Drillingen“ in 2 Jahren. Das Leben und seine Wendungen, wenn man etwas ganz anderes plant. Tja, als sei das Alles nicht schon Überraschung genug, entwickelte sich auch die Ehe zu einem immer größeren Gefängnis aus zwanghafter Kontrolle und Eifersucht mit eindeutiger Eskalationsspirale.  Als dann irgendwann bereits die Möbel aus dem Fenster geworfen wurden, war klar Sie musste sich und ihre Kinder schützen, dass ihr zweiter Mann der „BadBoy“ sich in weiterer Folge auch als kriminell outete, ist in diesem Fall durchaus als Segen zu werten, denn Frauenhäuser gab es noch nicht. Es kam wie es kommen musste, meine Brüder bereits in der Schule, der Vater im Häfn und meine Mutter Alleinerziehende von 3 kleinen Kindern ohne finanzielle Ressourcen oder Unterstützung. Eine Frau alleine mit 3 Kindern Ende der 70iger mit dem absoluten Willen nur das beste für ihre Kinder zu wollen und allen voran die beste Schulbildung und Ausbildung, die ihr selbst immer verwehrt wurde. Doch Privatschulen sind teuer und für 3 Kinder sowieso, so ging sie nun in Nachtschichten arbeiten, währenddessen sich die Oma um den Alltag der Kinder kümmerte. Man mag sich an dieser Stelle der Geschichte gar nicht vorstellen, was passiert wäre, hätte es die Oma als Option nicht gegeben. So blieb das einige Jahre und wenn ich ihren Erzählungen aus dieser Zeit lauschte, hatte ich immer den Eindruck obwohl sie damals ständig mehrfach belastet war, dürfte es für Sie persönlich auch die Schönste Zeit gewesen sein. Nach striktem Elternhaus und Ehe durfte bzw. musste Sie Sie damals erstmalig auch IHRE eigenen Entscheidungen treffen. Eine davon war  nicht mehr zu heiraten, egal was Andere darüber denken oder nicht. Was ich aus ihren Erzählungen auch raushören durfte, dass Sie damals zumindest erstmalig Sex auch als positiv empfand und nicht nur als lästiges Übel, der eigene Orgasmus schien aber eine unüberwindbare Hürde bis zu ihrem Lebensende zu bleiben. Das eine Frau, die selbst über keinerlei positive oder normale Erfahrung mit dem Thema Sex und Körperlichkeit verfügt, es trotzdem schafft ihren Kindern diesen Schaden nicht weiterzugeben und sogar gänzlich „cool“ bleibt wenn ihre kleine Tochter später in aller Öffentlichkeit anfängt zu mastubieren – Hochachtung! Eine Frau, die von ihrer eigenen Prägung her, schon ein massivstes Problem hatte, sich selbst vor der Familie nackt zu zeigen, noch mehr Hochachtung, aber vielleicht auch nur die beste Folge massivster Grenzüberschreitungen, die Sie selbst erlebt hatte.

Die Kinder gehen bereits aufs Gymnasium und ins Internat als der scheinbar perfekte Mann in ihrem Leben auftaucht. Selbst geschieden, beruflich erfolgreich und mit dem absoluten Wunsch nach Familie, hatte er ja bereits selbst eine noch ganz kleine Tochter. Er bemühte sich um Sie und um ihre Bedürfnisse in einer Art und Weise, die sie nicht kannte und nicht nur um Sie sondern auch um ihre Söhne. Es schien Alles perfekt und als Sie dann noch seine entzückende Tochter kennenlernen durfte, war die Entscheidung, es zumindest mal wieder ernsthaft zu probieren, auch schon gefallen. Was meine Mutter zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal im Ansatz ahnen konnte, er war nie der perfekte Mann, sondern nur ein soziopathischer bereits wegen Mordes verurteilter Narzisst und Schauspiel sein einzig durchgängiger Charakterzug. Nein, Sie war nicht die langersehnte Frau seiner Träume, sondern nur das nächste Opfer seiner Bedürfnisbefriedigung und in der ersten Phase des LOVEBOMBING eines durch und durch toxischen Schauspiel. Es dauerte nicht lang und es war klar, seine Tochter musste aus den ebenfalls toxischen Umfeld der leiblichen Mutter heraus und damit schnappte die Falle endgültig zu.

Um dieser Dynamik einen kurzen Zeitrahmen der Vorstellung zu geben, vom ersten Date zu – lass uns zusammenziehen, damit die Tochter zu uns kommen kann, vergingen nicht einmal ein paar Monate. Das dann irgendwann das Jugendamt mit der Kleinen vor der Türe stand mit den Worten entweder hier oder ins Heim, nahm dann schon die nächsten Entscheidungen gleich vorweg. Natürlich sagte meine Mutter JA, zu dem offensichtlich Hilfe brauchenden Kind und in weiterer Folge auch JA, zu einer neuerlichen Heirat, allein damit Sie irgendeinen Anspruch an dem Kind rechtlich geltend machen könnte. Anders wäre immer die Gefahr gewesen, dass das Kind zu der misshandelnden leiblichen Mutter oder ins Heim kommt und was dort passiert, war damals nicht nur schon bekannt sondern offensichtlich an der leiblichen Mutter des Kindes einem ExHeimkind. Der vom Soziopathen inzinierte Ereignisstrudel perfekt zu geschnitten auf meine Mutter hatte zu laufen begonnen, Rekrutierung abgeschlossen. Verheiratet mit einem schwer psychisch gestörtem Mann, der anfängt auf ihre Söhne los zugehen, mitten im laufendem Adoptionsverfahren um seine Tochter.

Cholera oder Pest keine Wahl scheint richtig und bei keiner Wahl gibt es keine Opfer und schon gar keine Zeit darüber nachzudenken. Ich weiß nicht, was meine Mutter damals dachte oder ihr durch den Kopf ging. Das Einzige, was ich sicher weiß, sie hätte sich für ihre Kinder immer ins Feuer gestürzt.

So verwundert dann auch nicht der weitere Verlauf der Geschichte. Was meine Mutter damals noch nicht wusste bzw. wissen konnte. Der Mann, den Sie gerade geheiratet hat um dem kleinen Mädchen eine Chance im Leben zu geben, war kein Opfer seiner tragischen Herkunft sondern Sie und die ganze Familie.

Er ein narzisstischer Soziopathen, wie er im Buche steht und die kleine Tochter war nicht der Wunsch nach Familie, sondern nur Mittel zum Zweck. Der einzig schwache Punkt meiner Mutter, war immer die Liebe zu ihren Kindern und den nutzte er treffsicher, spielerisch und ohne jede Skrupel aus. In Wahrheit sind auch die eigenen Kinder nur Konkurrenz im AufmerksamkeitsKrieg für einen Narzissten.

Mit dem Blick von Heute wirkt Alles so klar und man ist versucht Ihr entgegen zu schreien. Nein, machs nicht, LAUF!

Doch Sie heiratete Ihn und seine Tochter wurde zu Ihrer Tochter, ihrem Mädchen, ihrem Mädi.

Ein Glücksfall für das kleine Mädchen, für Mich!

Es folgten 10 Jahre schwerster psychischer und physischer Missbrauch der ganzen Familie durch den Soziopathen meinen Vater. Es gab nur seine Realität, seine Bedürfnisse, seine Meinung, „sein“ Geld und das ganze noch garniert mit „wertvollen“ Erziehungsmethoden der Kinder.

Ich glaube meine Mutter merkte lang selber nicht, durch das massive Gaslightning meines Vaters, gemischt mit der Prägung ihrer Zeit, was da wirklich abgeht und versuchte Kompromisse um Kompromisse, Opfer um Opfer, wegen der Kinder! Schließlich ist es besser einen Vater zu haben, als Keinen, so wie Sie.

Ihr seht, er spielte mit ihr und ihren Prinzipien, ihren Glaubenssätzen, ihrer Bereitwilligkeit sich für ihre Kinder ins Feuer zu stürzen,wie Mozart am Klavier. An einem Tag der liebevollste Vater, der seine Fehler sieht, aber halt doch selbst Opfer ist und am nächsten Tag ohne mit der Wimper zu zucken mit der Frau seines Bruders ins Bett steigt, oder gewalttätig körperlich oder zumindest in der Sprache gegenüber der Kinder agiert.

Ein perfekter Schauspieler für jedes Publikum und für jeden Zweck und sie bereits in vollster Abhängigkeit, den trotz Adoption hätte Sie kein Recht an der Tochter gehabt und riskiert, dass Sie das kleine Mädchen wieder verliert, oder schlimmer es bei Ihm aufwächst.

Es war ein Spiel auf Zeit, auf Kosten ihrer Lebenszeit und Energie mit unzähligen kolleteralen Schäden.

Was Sie sicher nicht eingeplant hatte, war der Vertrauensverlust ihrer Söhne in Sie und damit bis zu Ihrem Tode ein auch immer leicht angespanntes Verhältnis.

Meine Brüder und auch ich, bis ich selbst mit so einem „netten“ Exemplar von Mann zu tun hatte, konnten nicht nachvollziehen, was eine Beziehung und der dadurch tägliche Missbrauch mit einem Soziopathen für Nebenwirkungen und Schäden mit sich bringt.

Ständige Unsicherheit, ständige Angst, existenzielle Probleme, finanzielle Probleme ein ständiger Ereignisstrudel inziniert und kontrolliert von einem Wahnsinnigen, den es nur um sich, Kontrolle und Macht geht und Alle anderen für seine Zwecke missbraucht, bevorzugt auch die eigenen Kinder.

Man glaubt dabei selbst, man wird damit schon fertig und die Hoffnung stirbt bekanntlich auch zu Letzt.

Narcissists don’t just break your heart, they break your spirit. That’s why it takes so long to heal.

#narcissist_survivor

Sie benutzen deine besten Eigenschaften gegen Dich und machen dir dann auch noch Vorwürfe. Deine Empathie oder deine Fähigkeit zu Verzeihen wird ihr Instrument um dich wieder mit Schuldgefühlen in Ihren Bereich der Kontrolle zu ziehen.  Solange auch nur in irgendeiner Form Kontakt besteht, fließt ihr Gift.

Meine Mutter hielt diesem Wahnsinn 10 Jahre stand unter massivsten Opfer für die ganze Familie, warum? FÜR MICH!

10 Jahre eigentlich 12 Jahre alt musste ein Kind bei der Scheidung sein, um über seinen Aufenthaltswunsch befragt zu werden. Ihre einzige Chance zu verhindern, mich zu verlieren.

Das wusste Sie! Es sollte noch viel Wahnsinn der kaum in Worte zu fassen ist passieren, bis SIE schuldig geschieden wurde, obwohl er eine Freundin hatte, nachweislich.

Ich kenne die Gerichtsprotokolle und bekomme nur beim Gedanken an den misogynen Sch…. der Ihr da IM Gericht um die Ohren geflogen ist noch immer Magengeschwüre des Zorns.

Täter/Opfer Umkehr die Meisterdisziplin eines soziopathischen Narzissten und ein Rechtsystem, welches die eigentlichen Opfer in Geißelhaft hält, Stichwort Besuchsrecht.

Aber nachdem die Scheidung rechtskräftig war, stellte sich dieses Problem, dann nicht mehr…

Die Tochter nicht mehr nützlich, wozu also noch Kontakt. Die nächste Frau und somit Nahrungsquelle schon in Heiratsvorbereitungen.

Meine Mutter sollte keine Verschnaufpause haben, kaum war die Scheidung durch, war Sie im Wechsel und die Tochter des Mannes, den Sie gerade am Meisten verachtete in der Pubertät. Jackpot, vor allem als dann der Job auch noch flöten ging.

In der Zeit ist Sie glaub ich stündlich gealtert, dass Sie von nirgends Unterstützung bekam, machte es auch nicht besser.

Manchmal denke ich Sie würde vielleicht Heute noch leben, wäre es nicht nur der blanke Horror auf allen Ebenen gewesen und das jahrelang OHNE Hilfe.

Was ich mir aber wirklich oft denke, vor allem in letzter Zeit.

DANKE!

Danke für dein Opfer, so blieb mir Meines erspart. Als ich das Kind des soziopathischen Narzissten verloren habe, war es schlimm, sehr schlimm sogar, ABER ich weiß, dank dir, wie schlimm die andere Seite gewesen wäre und ich bin unendlich dankbar nicht in denselben Weg gezwungen worden zu sein. Ich konnte diese Verzweiflung, die Angst, die Aussichtslosigkeit nur kurz spüren und das hat mich schon an den Rande meines Verstandes gebracht, weil auch ich, hätte gar nicht anders können, als mich ins Feuer zu stürzen.

Trotzdem hätte ich ein Detail anders machen können und SICHER auch anders gemacht. Ich wäre noch in der Schwangerschaft ausgewandert und hätte von Grund auf jeglichen Kontakt zum Kindsvater unterbunden, wahrscheinlich hätte ich sicherheitshalber sogar Vater unbekannt angegeben.

Warum, weil ich aus eigener leidvollen Erfahrung als Kind eines narzisstischen Vaters weiß, wieviel Jahre Therapie es kostet nur den Nebenschaden nur bewusst zu bekommen, weil der Missbrauch oft auch sehr subtil passiert.

Jedes Wort, jeder Nebensatz pures Gift und Berechnung und immer dann wenn du am Wenigsten damit rechnest, schlagen Sie zu. Nein, das darf nicht nochmal passieren!

Wer weiß, vielleicht war da eh die Mama Schutzengerl, zuzutrauen wäre es ihr.

Ach Mama, du fehlst mehr als du dir vorstellen kannst, überall und immer  und tauchst doch hinter jeder Ecke wieder auf. Habs fein! Ich auch.

Liebe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieser Beitrag wurde am April 19, 2020 um 10:20 am veröffentlicht. Er wurde unter Blog, Fachgeschäft für Seelenhygiene abgelegt und ist mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Lesezeichen hinzufügen für Permanentlink. Folge allen Kommentaren hier mit dem RSS-Feed für diesen Beitrag.

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